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Praxis für Psychotherapie
Praxis für Psychotherapie

Psychotherapie: Beginn-Verlauf-Ende

In Abgrenzung zu anderen Behandlungsmethoden ermöglicht die Psychotherapie den PatientInnen durch respektvolle und einfühlsame Begleitung den für die jeweilige PatientIn individuell passenden Erkenntnisweg zu finden. Dabei geht es auch darum, den „historischen“ Sinn von Symptomen und Leidenszuständen vor dem Hintergrund der jeweiligen Lebensgeschichte und als Ausdruck von Konflikten, Verdrängtem und der Position im jeweiligen System zu verstehen, um für das Hier und Jetzt den Handlungsspielraum zu erweitern.

 

In einem psychotherapeutischen Prozess werden häufig verschiedene Phasen durchlaufen. Obwohl dies je ein sehr individueller Prozess ist, hier die wichtigen Momente einer Psychotherapie:

  • sich finden und Vertrauen fassen
  • zu schwierigen Themen vorstoßen
  • eigene Ressourcen neu entdecken
  • Aufbrechen und Verstehen von alten Konfliktmustern und das Bearbeiten von Problemen
  • sich neu erfahren und kennen lernen
  • Konflikte austragen lernen und durcharbeiten
  • neue Handlungs- und Erlebnismöglichkeiten entdecken

 

 

Psychotherapie basiert auf Freiwilligkeit: Die PatientIn trifft ihre Entscheidung und vereinbart mit mir als dem persönlichen Psychotherapeuten ein Übereinkommen. Die PatientIn kann ihre Entscheidung rückgängig machen, wenn sie denkt, sich getäuscht zu haben. Es ist aber besser, wenn dies nicht im Alleingang geschieht, sondern in Absprache mit mir, um eventuelle Missverständnisse aufklären und ausräumen zu können.

Da es in der Psychotherapie um ein Sich-Einlassen geht, sollte man nur bei einer einzigen PsychotherapeutIn in Behandlung sein. Eine Ausnahme stellt die Kombination von Einzel- und Gruppentherapie oder Einzel- und Paar- oder Familientherapie dar. In Absprache mit den beteiligten PsychotherapeutInnen können die genannten Kombinationen einander sinnvoll ergänzen.

Eine Psychotherapie wird bei jedem Menschen anders verlaufen. In der Regel zeigen sich die erste Erfolge schon nach wenigen Stunden. Die PatientIn kann aber auch Perioden der Skepsis und Rückfälle erleben. All das gehört dazu, ebenso wie erhellende Momente oder aber auch Krisen. Daher wird nach der ersten 5 Psychotherapiestunden eine Zwischenreflexion und Vorschau angeboten und uU. eine Überprüfung bzw. Korrektur von Zielen vereinbart. Ich empfehle, möglichst jedes auftretende Problem mit mir als Bezugpsychotherapeuten zu besprechen.

Die Regelung der Sitzungsfrequenzen kann je nach Problemlage sehr individuell gehalten sein. Häufig findet Psychotherapie einmal pro Woche statt, was im Laufe der Psychotherapie variieren kann.

Eine gewisse Regelmäßigkeit der Psychotherapiestunden und nicht allzu große Abstände zwischen den Sitzungen ergeben günstige Bedingungen für den psychotherapeutischen Prozess.

Die Psychotherapie ist dann zu Ende, wenn das Psychotherapieziel erreicht bzw. weitere Ziele nicht erreicht werden können. Die letzte Stunde(n) werden daher gemeinsamer Reflexion und  weiteren Behadlungempfehlungen gewidmet.

Die PsychotherapeutInnen sind gemäß Psychotherapiegesetz zur Verschiegenheit über alle ihnen in der Ausübung ihres Berufes anvertraueten oder bekannt gewordenen Geheimnisse verpflichtet.

Die hier angeführte Informationen zu Psychotherapie sind auszugweise der Webseite des österreichischen Bundesverband für Psychotherapie https://www.psychotherapie.at/patientinnen/ueber-psychotherapie entnommen.

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© Dr. Luboslav Kmet, Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision